Sag mir was bleibt...

Wenn es um Familie und Freunde geht scheiden sich die Geister. Die einen leben nach dem Motto "Freunde sind Gotte Entschuldigung dafür, dass man sich seine Familie nicht aussuchen konnte.", die anderen meinen egal was passiert, die Familie bleibt immer. Tja. Für'n Arsch, um's mal ganz drastisch zu sagen. Die Familie ist genauso wenig für dich da, wie Freunde. Sie erschwert einem das Leben. Wenn man ihnen helfen will ist es ihnen nicht recht und sie akzeptiert keine Ratschläge. Und vor allem ist sie dein stärkster Kritiker. Sie akzeptiert dich so wie du bist? In einem Paralleluniversum vielleicht. Ständig versucht sie dich zu verändern. Mit allen Mitteln. Wo die Grenzen sind erkennt man aber erst, wenn man einen großen Fehler gemacht hat. Und was bleibt einem? Nichts. Von innen ausgehöhlt wie Stein von Wasser, von ewig den gleichen Diskussionen und einem Fehler nach dem anderen. Nie hat man einen Zufluchtsort. Und Freunde? Man kann froh sein, wenn man welche findet, die nicht gleich abhauen, wenn sie mitkriegen was man für Stress hat. Also sag mir: was bleibt am Ende?

24.10.13 19:22, kommentieren

Machtlos

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn euch jemand wichtiger ist, als ihr ihm/ihr? Es gibt nichts furchtbareres... Man wird dazu angehalten zu erzählen, wenn es einem schlecht geht und gleichzeitig hält sich derjenige selber nicht daran... Überhaupt erfüllt man selten die Erwartungen, die man an Andere hat. Man kann sich noch so sehr den Arsch aufreißen, für die, die man leibt und gern hat und denen geht es genau an dem vorbei. Und trotzdem würde man alles für sie tun. Weil Menschen dumm sind. Und wenn es ihnen schlecht geht, fühlt man sich absolut machtlos, weil man nichts tun kann. Ein Menschenleben ist so kurz. Und heutzutage scheint es auch nichts mehr wert zu sein. Ein einzelner Mensch ist absolut machtlos. Es gibt so viele Ungerechtigkeiten, so viel Leid auf dieser Welt, so viel Schlechtes und der Mensch kann nichts dagegen tun. Warum? Weil er machtlos ist. Er kann nicht gegen die Zeit ankämpfen. Er kann gar nichts, außer stumpf seinen Weg zu gehen und sein Leben zu leben. Und wozu kämpft man, wenn der Kampf eh schon verloren ist? Man hat doch nicht die Macht und auch nicht die Kraft zu gewinnen und ewig weiterzukämpfen! Wozu soll man überhaupt kämpfen?! Es macht keinen Sinn! Die Menschen bekriegen sich untereinander und rotten sich gegenseitig aus. Die menschliche Natur ist von Zerstörungswillen geprägt. Von Geiz, von Egoismus. Und man kann absolut nichts dagegen tun... Was hat das Leben eigentlich für einen Sinn, wenn es nur daraus besteht zu kämpfen? Manche kämpfen um ihr überleben, andere für die, die sie lieben. Und in jedem Fall werden sie irgendwann verlieren. Weil sie machtlos sind...

21.10.13 17:57, kommentieren

Ist das Leben ein Spiel?

Und vor allem: kann man dieses Spiel gewinnen? Ich denke nicht... Man gewinnt nie. Früher oder später verliert man. Wen oder was ist dabei eigentlich irrelevant. Man erringt kleinere bedeutungslose Siege, nur um umso mehr zu verlieren... Das ist zumindest mein Eindruck zur Zeit. Wer spielt dieses Spiel? Sind wie vielleicht nur die Spielfiguren einer höheren Macht? Wer lenkt uns? Sind wir vielleicht Schachfiguren in etwas viel größerem, was weit hinter unserer Vorstellungskraft liegt? Manchmal ähnelt dieses Spiel den Hunger Games. Menschen sind grausam. Es gibt immer noch einige Orte, an denen sie sich sinnlos abschlachten oder andere Gewalt antun. Menschen sind keine Teamplayer. Es sind eher Zweckgemeinschaften. Und das ist sehr traurig.

19.8.13 19:47, kommentieren

Die Feder eines Engels

Die Feder eines Engels streifte mein Gesicht nahm alle Ängste, jeden Hass und ließ auch Trauer nicht. Die Blicke eines Engels berührten zart mein Herz, befreiten meine Seele sofort von jedem Schmerz. Die Flügel eines Engels hüllten stark mich ein in die Liebe warm, Schutz vor jeder Harm, die jede Trauer schwinden lässt, die Träne trocknet, die meine Wange nässt. Die Arme eines Engels hielten mich ganz fest. Er hob mich in die Lüfte, fernab von jeder Welt. In der Ruhe seines Himmels fand ich mich wieder selbst und kehrte wieder gen Erde, niemals stärker als jetzt.

16.8.13 19:05, kommentieren

Urlaub, Schule... Alles

Seit ich das letzte Mal geschrieben hab ist es ja nun schon eine Weile her. Was ist seitdem so passiert? Nun ja, wir haben drei Wochen Urlaub in Frankreich gemacht, genauer gesagt im Süden, in der Provence nämlich. Wir hatten ein kleines Haus mitten in der Pampa bei einem Ort ca. eine Stunde von Marseille entfernt und haben von da aus fast jeden Tag Ausflüge unternommen. Marseille, Avignon, Thêatre Antique d'Orange, Mittelalterfest in Suze la Rousse... Sehr schön, auch sehr schönes Ambiente, jeden Tag strahlender Sonnenschein und blauer Himmel... Tja, jetzt hat die Schule wieder angefangen. Erste Woche. Jetzt sind wir Oberstufe und man merkt es. Mathehausaufgaben bis zum abwinken, angekündigte Tests und das ohne, dass man den Stundenplan für das Semester hat. Wir haben einen Berufseignungstest gemacht, bin gespannt auf das Ergebnis (dass ich kein Mathe kann hätten die auch gesehen, wenn sie mich nicht gefragt hätten ^^).

8.8.13 21:32, kommentieren

Edelsteintrilogie

Meine Schwester hat mir die Edelsteinreihe mit dem Befehl "Lesen!" gegeben. Das tat ich dann auch. Zuvor hatte ich die Verfilmung des ersten Teils, Rubinrot, gesehen. Ich fand den Film ehrlich gesagt besser... Ganz kurz: in dem Buch geht es um Zeitreisende, mit einer Mission, den Kampf um Gut und Böse (mehr oder weniger) und die Liebe. Die 16-jährige Gwendolyn bemerkt eines Tages, dass sie in der Zeit reisen kann und muss ich deswegen unfreiwillig einer Geheimloge anschließen, die sie und den ein wenig älteren Gideon schützt. Sie müssen mit einer "Zeitmaschine" die Mission des Gründers der Loge erfüllen, die aber letztendlich nicht für die ganze Welt, sonder nur für ihn einen Nutzen hat. Unglücklicherweise verbringen die beiden jungen Menschen so viel Zeit miteinander, dass Gwenny sich unweigerlich in den Schönling Gideon verliebt, aber nie richtig weiß wo sie bei ihm steht... Deswegen und, weil ihre Cousine fälschlicherweise jahrelang auf Alltagssituationen in anderen Zeiten vorbereitet wurde, wird die Erfüllung der Mission erschwert. Wird sie dennoch erfüllt? Wie gesagt, fand ich den Film besser, weil Gideon da nicht so als Fiesling dargestellt wird. Wenn man Film und Buch vergleicht, sind allerdings nur wenige Parallelen vorhanden. So muss man z.B. 100 Seiten lesen um eine Szene zu finden, die auch im Film vorkommt. Des weiteren greift der Film zu weit vor. Die Bücher sind nicht schlecht. Trotz relativ großen Umfangs, lesen sie sich schnell. Wie immer, wenn mit Zeitverhältnissen gespielt wird, ist die Handlung nicht immer leicht nachzuvollziehen. Allgemein ist es eine teilweise witzige und schöne Reihe, gerade für Jugendliche, aber eher für Mädchen, wegen der ganzen Liebesgeschichte, auf der teilweise der Schwerpunkt liegt. Was mir persönlich besonders gut gefallen hat, waren die wunderschönen Zitate, die bisweilen zwischen den Kapiteln zu finden waren. Im Großen und Ganzen sind die Bücher schon empfehlenswert.

10.7.13 22:14, kommentieren

Mein Engel

Ich hab ja letztens glaub ich schon mal meine große Schwester erwähnt. Wie gesagt, ist sie nicht wirklich meine große Schwester. Ich hab sie vor ungefähr einen halben Jahr bei einem Online-Spiel kennengelernt. Für alle die meinen, man kennt Leute aus dem Internet nicht wirklich: ist mir egal. Sie kennt mich besser, als ich mich selber und das, obwohl wir uns noch nie im RL gesehen haben. Nur über Skype. Warum große Schwester und nicht einfach Freundin? Weil die Bezeichnung "Freundin" nicht ausreichen würde um zu beschreiben, was sie für mich ist und, dass ich sie wahnsinnig lieb habe. Dank ihr hab ich endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Sie ist immer für mich da, egal wie schlecht es ihr gerade geht. Ich will nichts mehr als, dass sie glücklich ist. Ihr Lachen ist das Schönste was es gibt. Sie ist zur wichtigsten Person in meinem Leben geworden. Solange es ihr gut geht, kann es kein absolut beschissener Tag sein. Ich wünsche mir, dass sie weiß, dass ich immer für sie da sein werde, egal was passiert. Ich wünsche mir, dass es ihr gut geht und ich dazu beitragen und ihr helfen kann. Ich will sie nie, niemals in meinem Leben verlieren, weil ich nicht weiß, wie ich ohne sie zurecht kommen soll. Ich will sie zum Lachen bringen. Ich will nicht, dass sie traurig ist und leiden muss. Wenn sie weint, muss ich das auch. Es ist unglaublich, wie sie mir in der relativ kurzen Zeit die wir uns kennen ans Herz gewachsen ist. Aber ich bin sehr, sehr dankbar dafür, dass ich sie gefunden habe. Sie ist mein wunderschöner, toller Engel. Und ich liebe sie über alles. Wie eine Schwester.

6 Kommentare 27.6.13 14:51, kommentieren